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Vorsorge

Vorbeugend | Ursachenbeseitigend

Studienlage zur Wirksamkeit: ★ ★ ☆ ☆ ☆ 2.0

PrĂ€ventive Maßnahmen können helfen, das Risiko fĂŒr ein (Wieder-)Auftreten der Tennisarm-Erkrankung zu verringern und bereits bestehende Beschwerden zu lindern. Nachdem repetitive Überbelastung der Arme im Rahmen von Sport, Arbeit und Freizeit eine hĂ€ufige Ursache fĂŒr die Entstehung eines Tennisarms darstellen, gilt es, diese Reize frĂŒhzeitig zu reduzieren. Dazu zĂ€hlt einerseits die Schonung des betroffenen Arms in akuten Schmerzphasen. Andererseits sollte darauf geachtet werden, die auslösenden Bewegungen so zu modifizieren, dass diese keine Beschwerden verursachen. Demnach sollte beispielsweise auf die technisch korrekte AusfĂŒhrung sportlicher AktivitĂ€ten (z. B. Tennisschlag) sowie die Optimierung des Arbeitsplatzes (z. B. Sitzposition, erhöhte Tastaturen, Vertikalmaus) geachtet werden. Erhöhte AnfĂ€lligkeit besteht auch dann, wenn die Überbelastung im untrainierten Zustand erfolgt – darum sind regelmĂ€ĂŸiges Kraft- und Ausdauertraining wichtige Eckpfeiler der Vorsorge. Ein gesunder Ellbogen erfordert auch ein gesundes Schulter- und Handgelenk sowie eine starke Muskulatur um das Schulterblatt und die Arme, um die Belastung auf die kleineren Unterarmmuskeln zu verringern. Entscheidend ist eine frĂŒhzeitige und konsequente Beachtung vorsorglicher Maßnahmen.


Quellen: