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Arthroskopisches OP-Verfahren

Funktionsverbessernd | Funktionswiederherstellend

Studienlage zur Wirksamkeit: ★ ★ ★ ★ ☆ 4.0

Das arthroskopische Operationsverfahren stellt einen minimalinvasiven Eingriff dar. Dabei wird mithilfe sehr kleiner Schnitte und einer Minikamera operiert. Die verwendeten Instrumente sind nicht viel grĂ¶ĂŸer als ein Stift und ermöglichen sehr prĂ€zises Arbeiten. Nachdem die Instrumente durch kleine Hautschnitte eingebracht wurden, kann degeneriertes Sehnengewebe geglĂ€ttet oder entfernt werden. Das Ziel ist die Entfernung des krankhaft verĂ€nderten Sehnengewebes, um eine Ausheilung des umliegenden Gewebes zu erreichen. Die zurĂŒckbleibenden Sehnenanteile werden durch NĂ€hte oder mithilfe sogenannter Fadenanker befestigt, um die Sehne bis zur Einheilung am Knochen zu fixieren. Die kleinen Wunden werden anschließend verschlossen und steril verbunden. Die postoperative Rehabilitation gestaltet sich bei arthroskopischen Eingriffen in aller Regel kĂŒrzer und komplikationsĂ€rmer als bei der offenen Methode.

Die Wahl einer operativen Behandlung des Tennisarms sollte erst nach Ausschöpfen der konservativen Therapie erfolgen. Aufgrund des hohen Selbstheilungspotentials sollte eine chirurgische Intervention erst nach frĂŒhestens 6 Monaten und bei Vorliegen eines strukturellen und klinischen Korrelats diskutiert werden.


Quellen: