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Kortison-Infiltration

Studienlage 5.0  

Die Kortison-Infiltration kann entweder mit oder ohne Ultraschall (zur Sichtkontrolle) erfolgen. Der entzündete Bereich (Sehne bzw. Ringband) wird mit einer Mischung aus Lokalanästhetikum und Kortison umspült. Kortison bewirkt eine Reduktion des Reizzustandes im Gewebe. Dadurch wird die Schwellung gemindert und die Sehnen bekommen wieder mehr Platz, um besser durch das Strecksehnenfach zu gleiten. Die Wirkung des Kortisons tritt meist nach 24-48 Stunden ein, spätestens jedoch nach einer Woche. Der Effekt kann laut Studien bis zu 12 Monate anhalten. Die Infiltration kann bei Bedarf wiederholt werden.


Quellen: